Wasserball Regeln

Die Wasserballregeln  

in Kürze

 

1. Das Spielfeld

 

 

2. Die Mannschaften

Die nicht am Spiel teilnehmenden Spieler und die sonstigen Begleiter müssen mit Ausnahme des Trainers hinter der Torlinie auf der Spielerbank sitzen. Spieler die ihr drittes persönliches Foul (wird später noch darauf eingegangen) haben, müssen den Wettkampfbereich verlassen. Die Seiten müssen zur Halbzeit und nach dem ersten Abschnitt einer Spielverlängerung gewechselt werden.

Spieler müssen 2 nichtdurchsichtige Badehosen tragen, alle Gegenstände, die zu Verletzungen führen können (Fingernägel, Ohrringe, Ketten, Ringe, usw.) entfernen und dürfen nicht mit Fett oder Öl eingerieben sein.

 

3. Auswechselspieler

Ein Austauschspieler darf in Folgenden Fällen von überall her eintreten:

- während der Pause

- nach einem Torgewinn

- während einer Auszeit

- um einen verletzten oder blutenden Spieler zu ersetzen (erst auf Anweisung des Schiedsrichters)

Ein Spieler darf jederzeit ersetzt werden. Er muss das Spielfeld im Wiedereintrittsraum verlassen. Der Austauschspieler darf in das Spielfeld aus dem Wiedereintrittsraum eintreten, sobald der erste Spieler sichtbar an der Wasseroberfläche aufgetaucht ist. Die Leine darf von keinem Spieler berührt werden!

 

4. Auszeiten

Während einer Auszeit müssen beide Mannschaften in ihrer Hälfte bleiben. Nach 45 Sekunden ertönt ein Pfiff und die Mannschaften dürfen ihre Plätze im Spielfeld einnehmen. Nach 60 Sekunden ertönt ein zweiter Pfiff und das Spiel wird sofort wieder mit einem Freiwurf an der Mittellinie wiederaufgenommen.

 

5. Torgewinn

Ein Torgewinn kann von überall her erzielt werden. Der Torwart darf jedoch nicht über die Mittellinie schwimmen und den Ball dort berühren.

Ein Torgewinn kann mit jedem Körperteil, außer der geballten Faust erzielt werden. Bei Beginn oder Wiederbeginn des Spieles müssenmindestens zwei Spieler den Ball absichtlich berühren, außer

- bei einem Strafwurf

- bei einem unmittelbaren Schluss als Torabwurf (Torwart schießt selber)

- bei einem unmittelbaren Wurf als Freiwurf von außerhalb des 5-Meter-Raumes

Kein Torgewinn kann erzielt werden

- nach einer Auszeit

- nach einem Torgewinn

- nach einer Verletzung (auch einer blutenden)

- nach dem Wiederaufsetzen der Kappe

- wenn der Ball das Spielfeld verlassen hat

- wenn sich der Schiedsrichter den Ball geben lässt

 

6. Freiwürfe

Ein Freiwurf, Torabwurf oder ein Eckball darf nicht ungebührlich verzögert werden, er muss so ausgeführt werden, dass die anderen Spieler (und der Schiedsrichter) sehen können, wie der Ball die Hand verlässt. Findet der Spieler niemanden zum Anspielen ist er berechtigt den Freiwurf selber auszuführen. In diesem Fall lässt er den Ball aus der erhobenen Hand auf die Wasseroberfläche fallen oder wirft ihn selber hoch. Danach kann der Spieler selbst mit dem Ball dribbeln.

Ein Freiwurf muss nicht von dem Spieler ausgrführt werden, der das Foul zugesprochen bekommen hat, sondern dann von jedem Spieler im Wasser ausgeführt werden. Wichtig ist nur, dass er ohne Zeitverzögerung und hinter der Linie des Fouls ausgeführt wird.

Ein Freiwurf muss von der Stelle oder ausgeführt werden an der das Foul war, außer

- wenn der Ball weiter vom gegnerischen Tor entfernt ist, muss er an der Stelle

  ausgeführt werden, an der er liegt

- wenn das Foul im 2-Meter-Raum war. Hier muss der Ball an der 2-Meter-Linie

  ausgeführt werden

Ein Spieler, der bereit ist einen Freiwurf auszuführern und dies nicht tut begeht einen Regelverstoß.

 

7. Einfache Fehler

- Kein Spieler darf sich an den Torpfosten oder der Spielfeldbegrenzung

  festhalten oder sich vom ihnen abstoßen, außer zu Beginn eines

  Spielabschnittes

- Der Ball darf während des Angriffes nicht unter Wasser genommen oder

  gehalten werden.

- Der Ball darf nicht mit der geballten Faust geschlagen werden. Diese Regel gilt

  nicht für den Torwart.

- Ein Gegner, der den Ball nicht hält, darf nicht behindert werden.

  Aufschwimmen auf Schultern, Beine und Rücken gilt als Behinderung. "Halten"

  ist Heben, Tragen, Berühren des Balls. Dribbeln ist kein "Halten"

- Der Spieler, der den Ball hält, darf sich nicht von seinem Gegner abstoßen

  oder ihn wegdrücken.

- Ein Spieler darf sich nicht im 2-Meter-Raum aufhalten und dort aktiv am Spiel

  teilnehmen, es sei denn hinter der Linie des Balles.

- Ein Freiwurf darf nicht ungebührlich verzögert werden.

- Der Torwart darf nicht über die Mittellinie schwimmen und/oder dort den Ball

  berühren.

- Es darf keine Zeit verschwendet werden.

- Eine Mannschaft darf den Ball nicht länger als 30 Sekunden im Besitz haben.

- Der Ball darf nicht aus dem Spielfeld geworfen werden.

 

8. Ausschlussfehler

- Der ausgeschlossene Spieler muss unverzüglich zu seinem

  Wiedereintrittsraum schwimmen, ohne das Wasser zu verlassen.

- Der ausgeschlossene Spieler bzw. ein Auswechselspieler darf in das Spielfeld

  einschwimmen, je nach dem, welches der folgenden Ereignisse als erstes

  eintritt

 

 

 

 

 

- nach Ablauf von 20 Sekunden reiner Spielzeit (auf den Protokolltisch

  schauen)

 

 

 

 

- Torgewinn

 

 

 

 

- nach Gewinn des Ballbesitzes

Folgendes gilt hierbei zu beachten

 

 

 

 

- der Spieler muss ein Zeichen vom Protokoll oder vom Schiedsrichter

  erhalten haben

 

 

 

 

- der Spieler darf sich nicht vom Tor oder der Beckenumrandung abstoßen

 

 

 

 

- der Spieler darf keine Leine berühren

Wenn eines dieser Fouls in der letzten Spielminute passiert, wird der Spieler gerollt (= der Spieler darf nicht mehr am Spiel teilnehmen, darf aber ersetzt werden) und die gegnerische Mannschaft bekommt einen 5-Meter Strafwurf.

Ein Spieler darf

- ohne ausdrückliche Erlaubnis des Schiedsrichters nicht das Wasser verlassen

  oder am Beckenrand stehen, außer bei Verletzung oder Unfall.

- die Ausführung eines Frei-, Eck- oder Torabwurfes nicht stören.

- den Ball nicht vorsätzlich wegwerfen.

- nicht in das Gesicht des Gegners spritzen.

- seinen Gegner nicht festhalten, untertauchen oder zurückziehen, wenn dieser

  den Ball nicht hält.

- einen Gegner nicht schlagen, treten oder Bewegungen ausführen, die diese

  Absicht erkennen lassen.

- sich ungebührlich benehmen, dazu gehören Schimpfworte, ständiges unfaires

  Verhalten (wird mit einer Rolle bestraft)

- keine brutalen Handlungen verüben (= Rolle ohne Ersatz)

- den Kampfrichtern den Gehorsam nicht verweigern (= Rolle)

- kein Foul beim Wiedereintritt begehen

- die Ausführung eines Strafwurfes nicht behindern (= Rolle)

 

9. Strafwurffehler

Es ist ein Verstoß

- für einen Torwart oder einen verteidigenden Spieler das Tor herunterzuziehen

  oder zu verschieben

- für einen Torwart oder einen verteidigenden Spieler den Ball unter Wasser zu

  nehmen

- für einen verteidigenden Spieler im 5-Meter-Raum den Ball mit der Faust zu

  spielen

- für einen verteidigenden Spieler im 5-Meter-Raum den Ball mit zwei Handen zu

  halten

- für einen ausgeschlossenen Spieler in das Spiel einzugreifen oder die

  Torbefestigung zu berühren

- Fehler wie bei Ausschlussfehlern nur im 5-Meter-Raum und mit der

  Wahrscheinlichkeit das ein Tor erzielt werden könnte

 

10. Strafwürfe

Der Strafwurf darf von jedem Spieler der im Wasser war (außer Torwart) von jedem beliebigen Punkt auf der 5-Meter-Linie ausgeführt werden.

Alle Spieler müssen mindestens 2 Meter Abstand zu dem den Wurf ausführenden Spielers halten. Der Torwart muss auf der Torlinie stehen.

Wenn der Ball von der Querlatte, dem Pfosten oder dem Torwart zurückspringt bleibt er im Spiel.

Der Wurf muss unmittelbar nach dem Zeichen des Schiedsrichters ausgeführt werden und in einer ununterbrochenen Bewegung stattfinden.

 

11. Allgemeines

Verletzung blutend - sofort aus dem Wasser, später als Auswechselspieler möglich; Verletzung nicht blutend - Auswechselspieler darf sofort eintreten, verletzter Spieler darf nicht mehr eingesetzt werden

Der Ball darf nur mit einer Hand gespielt werden (außer Torwart innerhalb des 5-Meter-Raumes). Der Torwart verliert alle Rechte der Torwartes, wenn er den 5-Meter-Raum verlässt.

 

Wasserball Kurzregeln
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